Die neuen Photovoltaikanlagen aus dem „KlimaCent“-Vereinswettbewerb der Stadtwerke Osnabrück sind erfolgreich in Betrieb gegangen. Sowohl der FC Bissendorf als auch der SKM Osnabrück e.V. mit der Möwe gGmbH erzeugen ab sofort eigenen klimafreundlichen Sonnenstrom auf ihren Vereinsdächern – und werden damit deutlich energieautarker.
Die Anlage beim FC Bissendorf verfügt über eine Leistung von 24,9 Kilowatt peak (kWp) und wird jährlich rund 21.500 Kilowattstunden Strom erzeugen. Die Photovoltaikanlage der Möwe gGmbH ist mit 64,1 kWp deutlich größer dimensioniert und erreicht einen prognostizierten Jahresertrag von etwa 56.600 Kilowattstunden. Beide Anlagen sind als PV-Anlagen mit Überschusseinspeisung ausgelegt, so dass der Großteil des erzeugten Stroms direkt vor Ort genutzt werden kann. Damit leisten die Vereine nicht nur einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, sondern reduzieren zugleich ihre laufenden Energiekosten und erhöhen ihre energetische Unabhängigkeit.
KlimaCent-Förderung für regionale Energiewende
„Wir freuen uns sehr, dass beide Anlagen nun am Netz sind und die Vereine von selbst erzeugtem Sonnenstrom profitieren können“, sagt Eckhard Reimler, Leiter Produktentwicklung und -management bei den Stadtwerken Osnabrück. „Mit unserem KlimaCent-Tarif ermöglichen wir ganz konkret den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region. Die neuen Anlagen zeigen, wie gemeinschaftliches Engagement direkt vor Ort nachhaltige Wirkung entfaltet.“
Finanziert wurden die Anlagen aus dem „KlimaCent“-Fördertopf: Kundinnen und Kunden des speziellen Ökostromtarifs zahlen dabei freiwillig einen Cent pro verbrauchter Kilowattstunde zusätzlich. Die Stadtwerke stocken diesen Betrag jährlich auf und investieren die Gesamtsumme in regionale Projekte zur erneuerbaren Energieerzeugung.
Vereinswettbewerb wird fortgesetzt
2019 hatten die Stadtwerke erstmals den jährlichen „KlimaCent“-Vereinswettbewerb ins Leben gerufen. In dieser Runde hatten sich rund 60 gemeinnützige Vereine aus der Region beworben – so viele wie nie zuvor. „Das zeigt, dass wir einen Nerv treffen. Die Vorbereitungen für die nächste Runde laufen bereits“, sagt Eckhard Reimler. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Anlagen in Bissendorf und Osnabrück setzen die Stadtwerke ihr Engagement für regionale Nachhaltigkeit und Klimaschutz konsequent fort.
Mehr zum KlimaCent-Ökostromtarif und zu den geförderten Projekten gibt es unter www.swo.de/klimacent-tarif, mehr zum Thema Solarstrom unter www.swo.de/sonne.